Über einen schwierigen Schulstart und hoch motivierte Eltern

Sie weint vor allem, wenn sie müde ist, morgens und abends. Manchmal tobt sie auch und schreit und wütet, meine Tochter, die seit 2,5 Wochen in die Schule geht.

„Ich will nicht in die Schule, ich will zurück in den Kindergarten“ schreit sie, oder „Schule ist soooo doof!“

Sie hat uns überrascht damit, komplett. Wir waren uns so sicher, dass die Schule ihr Spaß macht. Sie ist fast 7, sie ist schlau, sie ist selbstbewusst, sie kennt viele Klassenkameraden aus der Kita, sie will lernen. Was sollte da schief gehen? Um den kleinen Bruder haben wir uns gesorgt, der jetzt allein in der Kita ist und keine große Schwester mehr hat, die auf ihn aufpasst. Um sie haben wir uns nicht gesorgt, sondern uns mit ihr auf die Schule gefreut.

„Und, wie ist es in der Schule?“ wird sie überall gefragt und sie zögert immer mit der Antwort, will nicht lügen und auch nicht jammern. Nicht darüber reden. Sie hat das ausdruckslose Murmeln gelernt: „Hmm“. Das brauchte sie vorher nie. Sie hat immer gesagt, wie sie etwas findet. Aber das erste Mal merkt sie, dass die ehrliche Antwort niemand hören will.

„Schule ist doof“. Aber warum? Ganz am Anfang war es die Unsicherheit, dann kam die Langeweile, wenn gerade kein Unterricht war. Ein Hortraum ohne Spielzeug, wegen Umzugsarbeiten und Durcheinander. Nach 1,5 Wochen der neue Hortraum, schön, das Kind froh. Jetzt ist alles gut, dachte ich. Aber das war es nicht. Und ich verstand nicht warum. Ich fragte und bohrte und hörte manchmal, dass das Essen schlecht sei und manchmal, dass en Raumwechsel störte. Aber konnte es das sein?

Konnte es nicht. War es auch nicht. Es war der Elternabend, der mir die Augen öffnete. Die anderen Eltern, die in keiner Weise so diskutierten oder in Frage stellten, wie ich es oft gehört hatte, die kein Bio-Essen verlangten und klaglos die Whatsapp-Gruppe akzeptierten. Sie waren mit allem einverstanden. Es sind motivierte und engagierte Eltern. Die einzige Frage: „Was können wir zusätzlich zu Hause mit dem Kind üben?“

„Nichts“ sagte die Lehrerin, „Die Schule reicht“. So wie uns in den Vorbereitungselternabenden alle Lehrer gesagt hat „Ihr müsst nicht vorher mit den Kindern lesen und schreiben üben, das lernen sie in der Schule. Wenn sie es vorher können, langweilen sie sich“. Das habe ich genauso gesehen und deswegen haben wir es auch nicht gemacht. Nicht, dass ich die Kinder nicht gefördert hätte. Wir haben stattdessen andere Dinge gelernt. Über Pflanzen, Länder, Lebensmodelle, Fragen des Lebens, Werte. Meine Tochter versteht viel von der Welt, auch die Lebenswelten anderer. Sie ist empathisch und gerecht. Aber sie kann nicht lesen und schreiben.

Die anderen aber können es. Die anderen Erstklässler in der dritten Schulwoche. Nicht alle. Aber genug, als dass sie sich dumm fühlt, weil sie es nicht kann. Wenn die Lehrerin die anderen vorlesen lässt, erklärt sie uns auf dem Elternabend, dann sagt sie zu den anderen „ihr müsst das noch nicht können“. Aber das kommt bei meiner Tochter nicht an. Weil sie nicht versteht, warum die anderen es können und sie nicht. Ist sie vielleicht doch nicht schlau?

Meine Tochter findet die Schule doof, weil die Schule macht, dass sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben dumm und unzulänglich fühlt.

Das habe ich erst auf dem Elternabend verstanden. Sicher war ich mir nicht, also habe ich sie gefragt „Wie geht es dir damit, wenn die anderen vorlesen?“ und da sie hat geweint und erklärt und gehadert, mit sich, und es war wie ein Damm, der gebrochen ist. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass es nicht an ihr liegt und warum ich nicht mit ihr gelernt habe, dass sie es schnell lernen wird und dass sie so viele Stärken hat, die sonst niemand hat. Lesen lernen irgendwann alle in der Klasse aber nicht alle werden diejenigen sein, die andere Kinder, die sie gar nicht kennen, verteidigen, gegen die Großen und die andere trösten, wenn sie in der Schule weinen.

Aber an diesem Abend war sie nicht zu beruhigen. Sie war auch müde und ist unter Tränen eingeschlafen. Am nächsten Morgen hat sie weiter geweint und wollte nicht zur Schule zu gehen. Aber was sollte ich tun? Als ich mein weinendes Kind an der Schule zurückgelassen habe, ist mir das Herz gebrochen.

Und das war dann auch noch ein Tag, an dem ich auf eine Konferenz musste, sie nicht abholen konnte. Das hat meine Schwiegermutter getan. Zum Glück. Glück vor allem deshalb, weil Oma dieselben Dinge gesagt hat wie ich: Niemand muss am Anfang der 1. Klasse lesen können – nicht wer das nicht kann ist doof, sondern wer seine Kinder dazu treibt.

Und so langsam hat meine Tochter es dann doch geglaubt. Und mir trotzdem das Versprechen abgenommen, mit ihr zu üben. Und klar, mache ich das, wenn sie es will.

Aber mit einem mulmigen Gefühl. Denn so sicher ich bin, dass wir das schaffen und sie zumindest schnell das Prinzip des Lesens verstehen wird (was ihr noch schwer fällt), so genau weiß ich eben auch, dass nicht alle Kinder ihren Eltern genau zeigen, wenn sie sich unzulänglich fühlen. Nicht alle Kinder würden von ihren Eltern verlangen, mit ihnen zu üben. Und nicht alle Eltern können oder wollen das leisten.

Und dann frage ich mich, ob hier schon, am Anfang der allerersten Klasse, in den allerersten Wochen der Grundstein gelegt wird? Dafür, dass ein Kind gern in die Schule geht, dafür, dass Schule Spaß macht., dafür, dass ein Kind gut in der Schule ist. Oder eben nicht.

Und wenn das so ist, läuft es dann nicht schief?

Und wenn es schief läuft, wie kann man das ändern?

Ich glaube, ein Beitrag wäre, dass Eltern auf die Lehrer hören, wenn diese sagen „übt nicht vorher mit den Kindern das, was in der Schule gelehrt wird“. Weil es besser ist, wenn alle ähnlich beginnen, weil es den Druck nimmt, gerade am Anfang. Ich weiß auch, dass es Kinder gibt, die sich quasi selbst das lesen und schreiben beibringen, von denen spreche ich nicht. Wenn ein Kind es verlangt, dann sollte man dem wohl nachgeben. Ein solches Kind in der Klasse wäre eben eine Ausnahme und würde als Exot keinen Druck auf die anderen ausüben. Aber in der Klasse meiner Tochter sind drei Kinder, die schon richtig lesen und schreiben können, die Hälfte kann es ein bisschen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle diese Kinder schon vor Schulbeginn unbedingt lesen lernen wollten. Nach diesem Elternabend denke ich, dass die Eltern es wollten. Die, die fragen, was man noch zusätzlich üben kann. Sie üben mit ihren Kindern, damit das eigene Kind einen Vorsprung hat. Sie bringen damit die Leistungsgesellschaft in die erste Klasse. Muss das sein?

Kann die Lehrerin mehr tun als zu sagen „die anderen müssen das noch nicht können“? Ich frage aus ehrlichem Interesse. Ist es richtig, die Kinder, die es schon können, vorlesen zu lassen? Meinem (parteiischen) Gefühl nach eher nicht, aber klar, sonst würden sie sich langweilen. Aber diese Langeweile, das war doch das, was uns als Argument genannt wurde, warum wir eben nicht mit den Kindern lernen sollten. Wenn die sich jetzt nicht mal langweilen, ist das dann nicht eine Bestätigung für die Eltern fürs „vorher üben“?

In zwei Jahren wird mein Sohn eingeschult. Sollte ich vorher mit ihm lesen üben? Ich denke nach wie vor: Nein. Aber wenn meine Tochter weiter jeden Tag weint, werde ich meine Meinung vielleicht ändern.

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12 Gedanken zu “Über einen schwierigen Schulstart und hoch motivierte Eltern

  1. Frau Traumenit schreibt:

    Bestell deiner Tochter bitte einen schönen Gruß: In meiner Klasse konnte damals niemand lesen und schreiben – wir haben das zusammen gelernt, gemocht oder doof gefunden. Und sag deiner Tochter auch, dass Erwachsene spinnen und selber noch zur Schule müssten, um endlich zu lernen, worauf es ankommt im Leben. Und sag ihr auch, dass Schule nicht immer Spaß macht, aber LERNEN immer toll ist, weil man vorher etwas nicht konnte und dann schon – egal, was es ist.
    Vielleicht wird sie durch deine Erziehung einen Vorsprung in Bio haben oder Sport – aber (was viel wichtiger ist) sie wird ein Teamplayer werden, dann auf andere Rücksicht nimmt – was vielen Erwachsenen fehlt.

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  2. Kirsten schreibt:

    Bei uns in der Schule lernen immer zwei Jahrgänge gemeinsam. Das macht zum Teil andere Probleme, aber zumindest ist es so ganz normal, dass die Kinder ganz unterschiedliche Niveaus haben. Manche Erstklässler können schon lesen, manche Zweitklässler haben noch Schwierigkeiten damit. Und das ist ganz normal, sieht jedes Kind in der Klasse.

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    • einglueck schreibt:

      Danke! Ja, vielleicht wäre das einfacher. Das Kind einer Freundin wurde auch gerade in eine solche Schule eingeschult, ich bin gespannt, was sie berichtet. Bei uns in der Nähe gibt es leider keine Grundschulen, die so etwas anbieten und an der Schule hätte so ein Konzept wohl keine Chance.

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  3. Mama streikt schreibt:

    Das die anderen Kinder schon lesen und / schreiben können, ist ja leider nicht zu ändern. Ich habe gelernt, dass Erziehung nicht heißt, sein Kind zu beschützen, sondern es heißt, sein Kind durch die Stürme des Lebens hindurch zu begleiten. Es gibt ja im Leben immer Menschen die mehr können, als man selbst, die wird es auch immer geben und ich denke, es ist wichtig, sich damit nicht schlecht zu fühlen bzw. seinem Kind dann eben seine Stärken vor Augen zu halten. Ich möchte auch solchen Eltern, die vorher lernen mit ihren Kindern gar keinen Vorwurf machen, wir leben in einer Leistungsgesellschaft und dies betrifft nun leider nicht mehr „nur“ uns Erwachsenen, sondern in hohem Maß Kinder. Wofür braucht ein Kind Englisch im Kindergarten?? Brauchen Kinder gar nicht (meine Meinung) und dennoch wird es angeboten. Mein Sohn ist in die 4. Klasse gekommen und es war bis jetzt 3 Jahre ein Kampf. Nicht weil er dumm oder unwillig ist, ganz und gar nicht, aber Schule verlangt den Kindern und den Eltern viel ab.

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    • einglueck schreibt:

      „Durch die Stürme des Lebens begleiten“ finde ich ein sehr schönes Bild. Das will ich tun.

      Die Leistungsgesellschaft einfach auf die Kinder zu übertragen, finde ich dennoch falsch. Wenn wir das nicht kritisch hinterfragen, endet es dann nicht wie in China?

      Ich bin nicht gegen Leistung. Aber mit Maß. Und mit der Frage: Wofür? Und was wollen wir eigentlich für unsere Kinder unsere Gesellschaft?

      Wollen wir mehr Leistung? Mehr Geld? Oder glückliche Kinder, die glückliche Erwachsene werden?

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      • Mama streikt schreibt:

        Das die Leistungegesellschaft in der Schule schon angekommen ist, war keine Wertung von mir, sondern eine Beschreibung, wie ich die Situation empfinde. Ich würde mir hier so einiges anders wünschen, denn ich habe es tatsächlich so empfunden, dass, als mein Großer in die Schule kam vor 3 jahren, für uns eine gewisse Leichtigkeit ein für alle Mal vorbei war (sozusagen beann der „Ernst des Lebens“ für mich zum zweiten Mal und für meinen Großen zum ersten Mal). Das finde ich sehr schade, aber es ist leider für mich heute nicht zu ändern und so bleibt mir, als Mutter, auch wieder nur ein begleiten durch die Schulzeit hindurch……..

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  4. Mo Zart schreibt:

    Puh. Wichtiger und kluger Text, der mich jetzt noch mal über die Schulwahl nachdenken lässt. Unsere eigentliche Favoritenschule unterrichtet altersgemischt. In jeder Klasse sind Kinder der Jahrgänge 1-4. Gelebte Vielfalt. Mir hat das gut gefallen. Es setzt aber ein sehr hohes Maß an eigenständigem Abarbeiten von Wochenplänen voraus. Meinem Gefühl nach tut meiner Tochter etwas mehr Struktur gut, hilft ihr. Dieses viel (quantitativ) für sich allein arbeiten, ich weiß nicht. Auch ich lerne besser in sozialer Interaktion. Ich bin immer lieber in die Seminare gegangen als mir zeitsparend ein Script reinzuziehen.
    Kannst Du dazu was sagen? Wie geht es Deiner Tochter nun in der Schule? Und wie geht es ihr außerhalb von Lesestunden, bspw. in Mathe, Sport, Sachkunde oder so?
    Liebe Grüße
    Mo

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    • einglueck schreibt:

      Liebe Mo,

      danke für deine Worte! Leider kenne ich altersgemischte Klassen nicht, daher fällt es mir sehr schwer, dazu etwas zu sagen. Ich denke die Schwierigkeiten, die meine Tochter hat, wären eher weniger aufgetreten, weil es in gemischten Klassen einfach normaler ist, dass es Kinder gibt, die schon mehr können (weil die eben schon länger zur Schule gehen). Eigenständiges Abarbeiten von Wochenplänen klingt für mich für Erstklässler erstmal eher schwierig, aber ich denke, es kommt darauf an, wie es umgesetzt ist und ich würde vermuten, dass die Erstklässler hier auch herangeführt werden. Grundsätzlich finde ich das Erlernen von Selbstständigkeit und sich selbst Struktur schaffen total hilfreich. Aber vielleicht findest du noch andere Eltern, die damit Erfahrung haben?

      Seit meinem Text ist nun fast ein Monat vergangen. Heute Morgen ist meine Tochter grummelig aufgewacht und hat geweint. Auf meine Frage „Willst du nicht zu Schule?“ hat sie mit „Doch! Ich will mich nicht anziehen!“ reagiert. Und auch wenn das mit dem Anziehen ein ganz eigenes Thema ist; Über das „Doch“ zur Schule an einem Montagmorgen habe ich mich sehr gefreut. Außerhalb der Lesestunden findet sie Schule inzwischen toll. Mathe, Sport, Sachkunde, Englisch, Kunst, Musik: Alles super. Die Chor-AG findet sie gerade noch doof (weil da Kirchenlieder gesungen werden), aber ansonsten ist es wirklich nur das Lesen. Sie hatte am Wochenende das erste Mal Hausaufgaben (also einen Übungszettel) und da habe ich schon gemerkt, dass es ihr teilweise noch schwer fällt, aber auch, dass sie es nach und nach begreift. Sie findet es nach wie vor schwierig, dass die anderen (also einige) Kinder mehr können. Aber es hat geholfen, dass wir es ihr erklärt haben (dass einige Kinder eben mehr an Lesen interessiert sind und einige Eltern eben ehrgeiziger sind, aber das nicht heißt, dass die Kinder deswegen schlauer oder besser sind) und betont haben, was sie stattdessen alles kann und weiß.

      Heute Morgen schien sie sich fast auf die Schule zu freuen und wollte sogar allein hingehen. Ich war es, die den gemeinsamen Weg so spontan nicht missen mochte. Ich habe sie dann nach dem halben Weg ziehen lassen und sie ist zielstrebig und schnellen Schrittes durchs Tor verschwunden. Ich glaube so wäre es nicht, wenn sie nicht gern hingehen würde.

      Liebe Grüße,

      May

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  5. Mo Zart schreibt:

    Liebe May,
    das klingt sehr ermutigend, vor allem das „doch!“. Freut mich sehr!
    Auch was Du zu selbständigem Arbeiten schreibst, sehe ich genauso. Die Schule in der Nähe der Traumwohnung macht auch Wochenpläne, fängt aber langsam damit an. Es sind eben 2 Seiten einer Medaille. Das Altersgemischte hat den Vorteil der ohnehin großen, normalen Heterogenität (die mir zB auch im Sportunterricht wichtig wäre, siehe Kinderturnen), das geht aber eben nur, wenn die Kinder eine hohe Selbstdisziplin haben. Die Interaktion mit der Lehrkraft ist in einer altershomogenen Klasse viel höher. Ich dachte immer: Montessori, juhu! Aber für Maple ist das nichts. Die hohe soziale Interaktion im klassischen Unterricht hat mir in der „normalen“ Schule (bei Traumwohnung) super gefallen. Und sie setzen auf Eigenständigkeit, führen aber mehr heran. Also genau richtig. Danke für den Austausch! Sollte Sport blöd sein (ich hatte immer ne 4), werde ich direkt mit irgendwas ohne Wettbewerb gegensteuern, damit sie erst gar nicht dieses Gefühl „Sport kann ich nicht“ entwickelt. Nur fällt gerade ein, dass ich als Kind beim Ballett war und dort sogar einen Kurs überspringen durfte. Wahrscheinlich war ich auch damals schon nicht unsportlich, nur kann ich diese Schulsport Arten nicht gut (Leichtathletik usw.) und unter dem ständigen Druck der Abwertung schon von mal gar nicht. Also: Schule gewählt. Überrngagierte Eltern gibt es da meiner Einschätzung nach kaum, wurde eher gewarnt von wegen „schwieriger Standort“ (sozialer Brennpunkt). Pfft.
    Ihr habt alles richtig gemacht! Tolle Eltern. Alles wird gut!
    Alles Liebe
    Mo

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  6. fujolan schreibt:

    http://doktorhein.de/gedanken-zur-einschulung/
    Nicht 100% passend aber erinnerte mich an das was du schilderst.
    Es ist mE Aufgabe der Lehrer den Leistungsunterschied aufzufangen. Klassenweit vorlesen finde ich dann Unsinn.

    Und eine mögliche Aufgabe deiner Tochter zu lernen dass es Sachen gibt die andere viel besser können. K1 ist Lernüberflieger außer in Orthographie., was es tierisch frustet. Einer seiner Kumpel ist Langsamlerner, der hat ihn gelehrt , anzunehmen dass es nicht um Bestnoten geht sondern darum sein Bestes zu geben.

    Meine Standardschulfrage bei nicht gut empfundenen Noten: Hast du dich angestrengt, hast du gelernt?
    Wenn das so ist, dann hat entweder die Lehrerin schlecht gelehrt oder das war dir noch zu schwierig

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    • May schreibt:

      Danke für den Link. Ja, das passt sehr gut.

      Von Noten sind wir ja zum Glück noch ein Stück entfernt. Ich werde dann auch die eigene Zufriedenheit des Kindes als Maßstab nehmen.

      Bis dahin gilt es, ihr erstmal den Gedanken zu nehmen, dass sie etwas nicht gut kann, weil andere darin besser sind.

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