1000 Fragen an mich selbst – #2

Nachdem ja schon einige mit dem zweiten Teil der Blogparade „1000 Fragen an mich selbst“ von Johanna vom Blog pinkepank vorgelegt haben, geht es mir wieder so, dass ich mir über diese Fragen den Kopf zerbreche – und um die aus dem Kopf heraus zu bekommen, schicke ich hiermit auch den 2. Teil hinterher.

  1. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Eher nein. Im Prinzip denke ich, ich lebe nach meinen Werten, mache vieles richtig und wenn die anderen das doof finden, dann ist das eher ihr Problem. Mit Kindern jedoch merke ich, dass es mir nicht mehr ganz so egal ist, weil ich nicht will, dass sie durch meine Entscheidungen in eine Außenseiter-Rolle gedrängt werden. Es ist ohnehin schon so, dass wir in unseren Vorort eben nicht so ganz passen. Das ist OK, denke ich. Aber ich pflege inzwischen den Vorgarten, damit dieser nicht zu einem Kampf wird, den die Kinder ausfechten müssen.

  1. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Ich mag in jeder Tageszeit bestimmte Momente sehr und andere nicht so. An einem typischen Wochentag: Morgens hasse ich das Aufstehen, liebe aber das Kuscheln mit den Kindern. Vormittags (bis Arbeitsschluss) liebe ich es, mir einfach einen Kaffee holen und frei über meine Zeit entscheiden zu können. Aber ich hasse es, wenn diese Zeit um ist und ich in Eile gerate, Flüchtigkeitsfehler mache, weil ich meinen Zug erwischen muss, um die Kinder rechtzeitig abzuholen. Das Abholen wiederum ist der absolute Höhepunkt am Nachmittag. Der Moment, wenn meine Kinder mich sehen und ich das Glück in ihren Augen sehe. Generell ist der Nachmittag vielleicht meine Lieblingszeit. Dieser gemeinsame Alltag. Ich mag den. Wenn wir nicht gerade Lesen lernen (nach wie vor eher der negative Moment dieser Tageszeit). Abends ist auch schön. Wenn mein Mann nach Hause kommt, vorlesen, auch die paar Minuten für mich, für uns, irgendwann, wenn die Kinder schlafen. Doof ist manchmal der Weg, bis sie schlafen, wenn z.B. die Angst bei meiner Tochter wieder groß ist. Das wird aber zum Glück gerade besser!

  1. Kannst du gut kochen?

Ja, schon ganz OK, denke ich. Zumindest koche ich fast jeden Tag abends frisch, immer vegetarisch, unterschiedlich aufwändig. Bei uns gibt’s oft selbstgemachte Pizza, selbstgebackenes Brot, Gemüse in allerlei Varianten. Oft aber auch Nudeln mit Tomatensauce.

  1. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Frühling. Ich liebe es, wenn die Tage länger und wärmer werden, die Blumen und Baume blühen, ich zarte Pflänzchen umhegen kann (klingt kitschig, ist aber so!), die Vögel zwitschern (ja, auch kitschig, aber so schön!) und der ganze Sommer noch vor einem liegt.

  1. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?

Keine Ahnung. Vor den Kindern halt.

  1. Warst du ein glückliches Kind?

Ja. Sehr. Ich habe immer gewusst, dass ich sehr geliebt werde. Gleichzeitig gab es natürlich auch Probleme (am meisten mit anderen Kindern), aber ich glaube, die gehören dazu und haben mich auch empathisch und stark gemacht.

  1. Kaufst du oft Blumen?

Ja. Für den Garten, für die Wohnung, für mich, für andere. Blumen machen glücklich!

  1. Welchen Traum hast du?

Meine Kinder gesund und glücklich grau werden zu sehen.

  1. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

So 20? Als Kind einige Male umgezogen, als Erwachsene auch.

  1. Welches Laster hast du?

Ich esse zu viel Zucker.

  1. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Ich lese gerade „untenrum frei“ von Margarete Stokowski – und auch wenn ich erst die ersten paar Seiten geschafft habe, finde ich es super. Davor „Die Vegetarierin“ von Han Kang und „meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante, auch beide super.

Na gut, OK, zugegeben, dazwischen habe ich so einen Schmachtfetzen von Jojo Moyes gelesen. Ich finde, zwischendurch ist so etwas irgendwie auch schön. Entspannend.

32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Weil ich es viel zu selten zum Friseur schaffe. Und weil ich im letzten Urlaub den Fehler gemacht habe, dem Dorf-Friseur zu sagen „Ich vertraue ihnen“. Er war der Meinung, Pony und blonde Strähnen würden mir gut stehen.

  1. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Ich käme ohne aus. Aber ich müsste trotzdem mal meine Gewohnheiten stärker regulieren, ein besseres Vorbild sein und mehr absolut Handy-freie Zeiten einführen (und mich dran halten).

  1. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Immer ungefähr ein Monatsgehalt. Mein Konto ist das Abbuchungskonto in unserer Familie, das Konto meines Mannes das Sparkonto. Klingt unfairer als es ist, weil wir zum Sparen eh nicht sehr viel kommen (wir bauen ja noch aus, das ist teuer).

  1. In welchen Laden gehst du gern?

Kleine, liebevoll (oft inhaber-)geführte Läden. Davon gibt es in Berlin wirklich viele wunderschöne, in unserem Vorort viel zu wenige. In solchen Läden gebe ich dann bewusst auch mehr für Dinge aus, von denen ich weiß, dass es sie im Internet günstiger gibt, so lange die Differenz nicht mehr als ca. 10-20% ist.

  1. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Je nach Stimmung Bier, Radler, Tonic Water, Apfelschorle.

  1. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Ja, schon. Eher zu früh, als zu spät.

  1. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Ich würde es eher nicht tun, da ich mit selbsständigen Eltern aufgewachsen bin und ich immer mehr Sicherheit in meinem Leben wollte. Wenn überhaupt könnte ich mir so etwas vorstellen, wenn die Kinder aus dem (abbezahlten) Haus sind. Mit was? Schwierig. Beratung, wenn ich mich vorher noch entsprechend ausbilden könnte.

  1. Willst du immer gewinnen?

Nein. Nur, wenn es um etwas Wichtiges geht. Also um die Menschen, die mir wichtig sind.

  1. Gehst du in die Kirche?

Nur an Weihnachten, weil es meiner Schwiegermutter wichtig ist. Und das Ritual und die in den Weihnachtsgottesdiensten aufgeworfenen Fragen finde ich auch für die Kinder gut. Zu sehen und zu hören, dass es um mehr als Geschenke geht. Sich bewusst zu machen, wie gut es uns geht. Das passiert hier. Ich selbst bin Agnostiker, mit einer Tendenz zum Atheisten, schicke aber phasenweise dennoch häufig (Dankes-)Gebete in den Himmel. Dafür brauche ich aber keine Kirche, das mache ich eher auf Spaziergängen oder so. Schaden kann so ein Gebet ja nicht, auch wenn es keinen Gott gibt, und wenn nur, um sich seine eigene Situation und die Dankbarkeit darüber bewusst zu machen.

 

Das waren Frage 21-40. Wenn ihr noch mehr Antworten lesen wollt, findet ihr hier meinen ersten Teil und hier die Antworten der anderen auf diese Fragen:

Frühes Vogerl

Große Köpfe

Puddingklecks

Verflixteralltag

Mama Maus

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