Ich bin ich

Ich bin…

  • Mitte 30
  • vom Land nach Berlin und dann in die Vorstadt gezogen
  • immer noch staunend, was für eine andere Welt das ist
  • entschlossen, hier meine Werte zu verteidigen (und diese gleichzeitig ab und an mal zu überdenken)
  • Mutter von zwei wunderbar wilden und weisen Kindern (2010 und 2013 geboren): „Bei Simsalagrimm gefällt mir, dass das Einhorn weiß und böse ist. Weil das bedeutet, dass Rappen nicht immer die Bösen sein müssen, nur weil sie dunkel sind“
  • „Versteckt“ hier, weil ich Gedanken teile, die nicht jeder mir zuordnen können soll. Zum Beispiel, wenn es um meinen Arbeitgeber geht – oder die Kinder. Oder meinen Mann, der wegen dem Flughafen TXL an Depressionen leidet. Oder die Suchtprobleme meiner Mutter. Sie soll nicht bei Google meinen Namen eingeben und dann feststellen müssen, dass ich ihre Probleme mit der ganzen Welt geteilt habe. Ich habe überlegt, diese Themen deshalb wegzulassen. Aber gerade diese Themen sind es, die wichtig sind. Die auch andere betreffen. Über die viel zu wenig gesprochen wird. Bei denen es schwer ist, Gleichgesinnte zu treffen. Bei denen ich denke, dass meine Texte anderen helfen können, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Deshalb anonym. Wenn ihr mich persönlich kennenlernen wollt, tauscht euch mit mir aus, folgt mir vielleicht bei Twitter. Obwohl es nie geplant war, habe ich so schon ganz in echt ganz tolle Menschen getroffen. Vielleicht auch irgendwann euch?
  • Dankbar und glücklich (meistens – der Grund für die Ausnahmen ist leider besagter Flughafen. Dazu fällt mir bisher einfach keine Reframing-Strategie ein)

Was das „verstecken“ angeht: wenn es um eigene Geschichten und Gefühle geht, ist es manchmal ziemlich schwer, sich so zu verstecken, dass man nicht erkannt werden kann. Also manche Dinge muss man so erklären, dass sie anderen einen deutlichen Hinweis darauf geben könnten, wer man ist. Deshalb habe ich jetzt einige Artikel passwortgeschützt (bzw. gerade wieder alle Passwörter entfernt, aber vielleicht überlege ich es mir wieder anders). Wenn es ein Passwort git: Fragt mich einfach nach dem Passwort. Wenn ihr nicht gerade offensichtlich homophob, in der AFD oder mein Arbeitgeber seid, werde ich es euch verraten.

Ach ja: Über Kommentare zu meinen Texten würde ich mich wirklich freuen! Was seht ihr ähnlich und was ganz anders?

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