Ich bin ich

Also doch, ab und zu mal aufschreiben, was ich denke, finde ich gut. Weil es manchmal Gedanken gibt, die so Raum bekommen und sich entfalten können und weil vielleicht manchmal ein Gedanke dabei sein kann, der andere anregen kann.

Ich bin…

  • Mitte 30
  • vom Land nach Berlin und dann in die Vorstadt gezogen
  • immer noch staunend, was für eine andere Welt das ist
  • entschlossen, hier meine Werte zu verteidigen (und diese gleichzeitig ab und an mal zu überdenken)
  • Mutter von zwei wunderbar wilden und weisen Kita-Kindern: „Bei JoJo und Kroki gefällt mir, dass das Einhorn weiß und böse ist. Weil das bedeutet, dass Rappen nicht immer die Bösen sein müssen, nur weil sie dunkel sind“
  • „Versteckt“ hier, weil ich Gedanken teile, die nicht jeder mir zuordnen können soll. Zum Beispiel, wenn es um meinen Arbeitgeber geht – oder die Kinder. Oder meinen Mann, der wegen dem Flughafen TXL an Depressionen leidet.
  • Dankbar und glücklich (meistens – der Grund für die Ausnahmen ist leider besagter Flughafen. Dazu fällt mir bisher einfach keine Reframing-Strategie ein)

Was das „verstecken“ angeht: wenn es um eigene Geschichten und Gefühle geht, ist es manchmal ziemlich schwer, sich so zu verstecken, dass man nicht erkannt werden kann. Also manche Dinge muss man so erklären, dass sie anderen einen deutlichen Hinweis darauf geben könnten, wer man ist. Deshalb habe ich jetzt einige Artikel passwortgeschützt. Fragt mich einfach nach dem Passwort, wenn ihr nicht gerade offensichtlich homophob, in der AFD oder mein Arbeitgeber seid, werde ich es euch verraten.

Ach ja: Über Kommentare zu meinen Texten würde ich mich wirklich freuen! Denn im Moment sehe ich zwar, dass sie zumindest ab und zu Mal gelesen werden. Aber das Ganze macht ja vor allem dann Sinn, wenn ich auch merke, ob es euch gefällt – oder eben auch nicht. Was seht ihr ähnlich und was ganz anders?

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